Die Berliner Mieten sinken erstmals seit sechs Jahren

Mietwohnungen kosten in Berlin im Schnitt 3 Prozent weniger als im Vergleichsjahr 2009

Wer in Berlin eine Wohnung sucht, muss immer tiefer in die Tasche greifen. Eine aktuelle Datenanalyse aus der Immobilienwirtschaft zeigt, dass wahrscheinlich auf Grund der vor einem Monat eingeführten Mietpreisbremse, das Preisniveau der Angebotsmieten um erstaunliche drei Prozent gesunken ist. Auch eine interne Analyse der Angebotsmieten von immodelfin bestätigt diesen Trend.

Mietpreisbremse und ihre Wirkung

Gerade einen Monat zuvor hat Bausenator Andreas Geisel (SPD) erst die Mietpreisbremse eingeführt, um sicher zu stellen, dass keine Neuvermietungen mehr als zehn Prozent über den ortsüblichen Mietendurchschnitt liegt. Ob die Senkung des Berliner Mietpreisniveaus eine direkte Folge der sogenannten Mietpreisbremse ist, lässt sich noch nicht sagen – dafür ist der Bemessungszeitraum zu kurz. Auch eine nur vorrübergehende Entspannung ist denkbar. Udo Münch vom ProMietrecht-Fachportal zweifelt in einem Gespräch mit dem immodelfin Journal jedoch an einer Blitz-Wirkung: „Die Preise für Mietwohnungen haben ohnehin ein sehr hohes Niveau erreicht, dass auch solvente Suchende ohnehin bald an ihre Grenzen kommen werden.“

Es gilt abzuwarten und die Bewegungen der Mietpreise weiterhin genauestens zu beobachten.

Autorin: Katharina Ritter

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